Aktuell

2. Kulturgipfel

Zum zweiten Mal hat das Amt für Kultur in Zusammenarbeit mit dem Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) zum Kulturgipfel eingeladen. Gemeinderatsmitglieder und Kulturverantwortliche zahlreicher Gemeinden trafen sich im Kulturhaus cheesmeyer in Sissach zum Austausch. Regierungspräsidentin Monica Gschwind und Doris Vögeli, VBLG-Vorstandsmitglied, konnten rund 35 Anwesende im ehemaligen Warenhaus begrüssen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand der Kulturbericht. Esther Roth, Leiterin des Amts für Kultur, präsentierte daraus insbesondere diejenigen Schwerpunkte, welche für die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden im Kulturbereich zentral sind. Anschliessend boten Gruppendiskussionen die Möglichkeit zum regen Austausch. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter konnten dabei ihre Rückmeldungen, Wünsche und Anliegen einbringen. Das Amt für Kultur nimmt diese auf und wird sie in die Erarbeitung des zweiten Kulturberichts, der im Herbst 2024 veröffentlicht wird, einfliessen lassen.

Präsentation des neuen Fördermodells Darstellende Künste

Am 24. Oktober 2023 haben die Kulturförderabteilungen der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt im Rahmen des Stammtisch Freie Szene das neue Fördermodell für Darstellende Künste in der Region Basel präsentiert. Dieses soll per 1. Januar 2024 in Kraft treten.

Präsentation

In einem über dreijährigen Prozess erarbeiteten eine Begleitgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern der freien Szene und zwei Arbeitsgruppen mit Fachpersonen sowie Vertretungen der Szene und der Kulturförderabteilungen die Grundlagen für das neue Fördermodell, das auf den Empfehlungen aus der Evaluation von 2019 basiert.

In einem ersten Schritt prüfte eine Arbeitsgruppe, ob die bestehenden Fördermöglichkeiten den spezifischen Produktionsbedingungen im Bereich des zeitgenössischen Zirkusschaffens gerecht werden. In einem zweiten Schritt befasste sich eine Arbeitsgruppe mit der Überarbeitung der bestehenden Formate, sowie Dotierung der einzelnen Fördergefässe. Dabei wurde auf die Stabilisierung der Arbeitssituation von professionellen Kulturschaffenden im Bereich der Darstellenden Künste fokussiert. In diese Arbeit flossen neben den Evaluationsergebnissen auch die Erfahrungen aus bestehenden Fördermodellen anderer Regionen und Länder ein. Ziel war es, die Förderung bestmöglich auf die aktuellen Bedürfnisse der verschiedenen Akteurinnen und Akteure in der Produktion der freien Darstellenden Künste abzustimmen.

Abteilung Kulturförderung
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