Vorwürfe gegen Hundehalter nicht erhärtet

25.06.2014

Vorwürfe gegen Hundehalter nicht erhärtet - Keine illegale Hundezucht



Verschiedene Medien berichten über eine angeblich illegale Hundezucht in Muttenz. Kritisiert wird, dass die Hunde den Besitzern zurückgeben wurden, obwohl die Haltebedingungen hygienisch nicht korrekt waren. Die Abteilung Veterinär-, Jagd- und Fischereiwesen des Kantons Basel-Landschaft widerspricht den Darstellungen.

Am Sonntag, 8. Juni 2014, wurden durch den Tierschutzbund Basel Regional in einer Wohnung in Muttenz zwei erwachsene Samojeden-Hunde und vier Welpen festgestellt. Durch die Polizei Basel-Landschaft wurden die vier Welpen vorübergehend beschlagnahmt und in ein Tierheim verbracht. Nach einer Kontrolle und Abklärungen durch die Abteilung Veterinär-, Jagd- und Fischereiwesen wurden die Hunde den Besitzern zurückgeben. Durch die Rückgabe wurde der rechtliche Zustand wieder hergestellt. Der Vorwurf, die Hunde hätten keinen Auslauf, konnte nicht erhärtet werden. Das Verhalten der Hunde lässt darauf schliessen, dass sie regelmässig Auslauf im Freien haben. Die Junghunde werden respektive wurden inzwischen vermittelt. Eine Illegale Hundezucht liegt klar nicht vor. Bewilligungspflichtig ist eine Zucht erst bei mehr als drei Würfen pro Jahr oder mehr als 20 Welpen pro Jahr. Es wurde sichergestellt - und das wird auch nachkontrolliert -, dass die Hunde korrekt gehalten werden.

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Kommunikation