Wohnformen für ältere Menschen – neuer Bericht des Kantons

22.03.2011
Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft unterstützt ältere Menschen, die für sie richtige Wohnform im Alter zu finden. Sie hat dazu einen Bericht herausgegeben, der aktuelle und künftige Wohnmodelle erläutert, Hinweise gibt auf Merkblätter, Checklisten und Adressen sowie weiterführende Links. Ebenso werden spezielle Themen behandelt wie Demenz oder Migration und Wohnen im Alter.

Der meisten Menschen wollen auch im Alter in ihrem Haus oder ihrer Wohnung bleiben oder sie wollen mit zunehmendem Alter in eine altersgerechte Wohung ziehen. Das Thema „Wohnen im Alter“ wird angesichts der demografischen Entwicklung an Bedeutung gewinnen. Szenarien im Kanton Basel-Landschaft rechnen mit einem Anteil 65-jähriger und älteren Menschen von 30 Prozent bis ins Jahr 2050. Die Gesundheitsförderung Baselland, eine Abteilung der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion, unterstützt ältere Menschen, das für sie richtige Wohnmodell zu finden.

Viele verschiedene Wohnformen
Im neuen Bericht „Wohnen im Alter“ – er ersetzt jenen aus dem Jahr 2001 –  gibt die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion einen Überblick über die verschiedenen Wohnformen für das Alter. Dazu gehören die traditionellen Alterswohnungen, das begleitete oder betreute Wohnen, Alterssiedlungsgemeinschaften, generationenübergreifende Wohnformen oder die Alters- und Pflegeheime, welche teils wiederum spezielle Wohnformen anbieten. Zu allen Wohnmodellen erwähnt der Bericht Beispiele und gibt Hinweise auf Merkblätter und Kontaktlinks. Der Leitfaden ist jedoch keine Bestandesaufnahme aller Wohnangebote im Kanton Basel-Landschaft.

Begleitetes oder betreutes Wohnen immer wichtiger
Der Kanton teilt in seiner Alterspolitik das Alter in drei Lebensphasen ein: das autonomes Alter; das fragile Alter, in welchem ein eigenständiges Leben möglich, jedoch durch Gebrechen oder Einschränkungen erschwert ist, sowie das pflegebedürftige oder abhängige Alter. So unterschiedlich die Lebensphase Alter ist, so unterschiedlich sind die Bedürfnisse ans Wohnen. Das begleitete oder betreute Wohnen wird dabei immer wichtiger, da diese Wohnformen den Druck für weitere Alters- und Pflegeheime entschärft. Der Bericht erwähnt zudem freiwillige und professionelle Einrichtungen, welche Wohnen zu Hause unterstützen.

Der Bericht widmet sich auch der Gesundheitsförderung und Prävention im Zusammenhang mit Wohnen im Alter, dem Problem Demenz, zu dem ein grosses Beratungsangeobrt aufgeführt ist, sowie zur Situation der Migrantinnen und Migranten.

- Bericht Wohnen im Alter [PDF]
- www.gesundheitsfoerderung.bl.ch

Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basel-Landschaft, Informationsdienst

Auskünfte:
Gabriele Marty, Gesundheitsförderung Baselland, Telefon 061 552 59 56
E-Mail:  [email protected]

Liestal, 22. März 2011